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Warmluftbürste

Möglichst schonend die Haare stylen, gelingt mit einer Warmluftbürste, auch Air-Styler genannt, am besten. Lockenstäbe und Kreppeisen heizen auf 200°C und mehr auf. Anders beim Air-Styler. Aus kleinen Löchern im Bürstenkopf entweicht bis maximal 100°C erhitzte Luft. Der niedrigere Wärmegrad kommt empfindsamen Haarstrukturen zugute. Generell werden die Haare weniger strapaziert, als beim Gebrauch von Curlern mit heißen Stäben oder Platten. Thermobürsten entsprechen dem 2-in-1-Prinzip, denn sie verknüpfen die Rundbürste mit einem Föhn. Eine um die Borsten gewickelte Strähne wird gleichzeitig gerollt und getrocknet. Die Kaltluftstufe dient zur Fixierung.

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Kundenrezensionen

Vorteile von Warmluftbürsten

In der einen Hand die Bürste und in der anderen den Föhn. Diese Konstellation ist ohne modernes Equipment unumgänglich. Die Warmluftbürste beansprucht hingegen nur eine Hand. Im Vergleich mit einem Lockenstab, liegt der Air-Styler beim zeitlichen Aufwand klar in Führung. Indem die Haare vorher nicht geföhnt werden müssen, dauert das Gesamtprogramm für Haarpflege und Styling kürzer.

Etwaige Nachteile der Warmluftbürste

Locken lassen sich mit einem Air-Styler nicht so exakt definieren wie mit einem Lockenstab, der mit hoher Hitze arbeitet. Zum Beispiel Korkenzieherlocken, für deren Erzeugung ein Curlinggerät mit glattem Zylinder das ausgefeiltere Ergebnis liefert. Grundsätzlich halten per Warmluftbürste erschaffene Frisuren nicht so lange, wie Lockenstab-Kreationen. Speziell widerspenstige Haare hängen sich relativ schnell wieder aus. Schaumfestiger und Haarspray gleichen dieses Defizit aus.

Welcher Airbrush-Styler ist der beste?

Die Vielfalt an Features, mit denen Warmluftbürsten aufwarten, macht die Auswahl nicht leicht. Deshalb lässt sich auch kein allgemeingültiger Champion unter den Warmluftbürsten bestimmen. Es kommt immer auf die Erwartungen an, die an den Air-Styler stellt werden. Steht der Komfort im Mittelpunkt, erleichtern diverse Ausstattungsmerkmale das Handling. Ein wichtiger und für alle Modelle geltender Aspekt stellt die Länge der Haare dar. Dem entsprechend sollte der Umfang des Aufsatzes ausgesucht werden. Für Kurzhaarfrisuren reicht ein Bürstendurchmesser von 20 mm aus. Mit dem Ziel, dass kinnlange Bobs und Pagenfrisuren optimal nach innen fallen, darf die Bürste etwas dicker sein. Um langes Haar in Wellen zu legen, erweist sich die Maxigröße von 50 mm zweckmäßig. Dennoch sind Ausnahmen möglich. Letztendlich bestimmt die Wunschfrisur die Apparatur, die sich am ehesten eignet.

Warmluftbürste kaufen – Auf was kommt es an?

Damit sich die Kaufentscheidung später als die richtige erweist, empfiehlt sich eine vorhergehende Fokussierung auf folgende Punkte:

Motorleistung

Je höher die Wattzahl, umso größer die Effizienz. Mit 200 Watt stößt das vorhandene Kraftpotenzial schnell an seine Grenzen. 1000 Watt bringen hingegen ordentlich Power ins Styling.

Geräuschpegel

Lockenstäbe arbeiten lautlos. Beim Gebrauch einer Warmluftbürste lässt sich hingegen ein gewisses Rauschen nicht vermeiden. 70 Dezibel sind eindeutig zu laut. Bei dieser Geräuschkulisse schrecken morgens zu früher Stunde wahrscheinlich sämtliche Mitbewohner aus dem Schlaf. Weniger als 50 Dezibel schonen nicht nur die Hausgenossen, sondern auch das eigene Gehör.

Temperaturstufen

Mehrere einstellbare Wärmegrade schenken dem Air-Styler ein hohes Maß an Flexibilität. Zwei Abstufungen sollten es durchaus sein, damit sowohl sensibles als auch robustes Haar in Form gebracht werden kann. Das Kaltluftgebläse veredelt, denn es verleiht der Frisur längeren Halt.

Borstenmaterial

Für den Besatz der Bürste kommen Schweineborsten, weiche Synthetikborsten, harte Kunststoffborsten und Drahtmetalle infrage. Naturhaarborsten und Nachbildungen aus Chemiefasern sind solide und dennoch elastisch. Bei Kontakt mit der Kopfhaut geben sie nach. Im Gegensatz zu Borsten aus Hartplastik oder Metall, die bei intensiver Berührung piksen.

Beschichtung

Schrundige Oberflächen auf dem Bürstenkörper beschädigen die äußeren Haarzellen. Spröde und aufgeraute Haare, die nicht glänzen und zu Spliss neigen, können die Folge sein. Zum Schutz der Haare wird bei vielen Produkten der mittige Teil der Bürste mit einer spiegelglatten Schicht ummantelt. Keramik erfüllt diese Prämisse zur vollsten Zufriedenheit. Dieser Werkstoff ist darüber hinaus sehr wärmeleitfähig und verteilt die Temperatur gleichmäßig. Bisweilen erhält die Keramikmasse einen Turmalin-Zusatz mit antistatischer Wirkung.

Ionen-Technologie

Indem aus dem Gerät negativ geladene Luft entweicht, wird die positive Aufladung der Haare neutralisiert. Außerdem trocknen die Haare schneller. Ionen verleihen den Haaren zudem Geschmeidigkeit und Brillanz.

Rotationsfunktion

Das gewisse Extra an Komfort leisten selbst drehende Rundbürsten. Ein Knopfdruck genügt und der Styling-Aufsatz setzt sich in Bewegung. Rotationen in beide Richtungen rollen die Haare mühelos und gelenkschonend ein und aus. Manche Modelle verfügen über zwei Geschwindigkeitsstufen.

Einziehbare Borsten

Damit sich die Haarsträhnen beim Ausrollen nicht verheddern, entwickelten Konstrukteure Thermobürsten mit versenkbaren Borsten. Per Schalter ausgelöst, verschwinden die Borsten im Inneren der Warmluftbürste. Der nun glatte Zylinder lässt sich ohne jeglichen Widerstand aus den frisch gerollten Haaren ziehen.

Dampfstoßfunktion

Für dieses Produktmerkmal stand das Bügeleisen Pate. Nur wird mit der Warmluftbürste vorzugsweise gelockt und nicht geglättet. Feuchtes Haar ist leichter formbar. Wasser weicht das Keratin in den Haaren auf und gleichzeitig lösen sich die Wasserstoffbrückenbindungen, die sich nach dem Trocknen wieder neu ausrichten. Wird das Haar vor dem Gebrauch der Warmluftbürste nicht gewaschen, hält eine Sprühflasche die nötige Feuchtigkeit bereit. Besitzt der Air-Styler eine Dampfstoßfunktion, tritt feuchtigkeitsgetränkte Luft aus, so dass auf das vorherige Einnebeln verzichtet werden kann.

Negative Seite: Der integrierte Wassertank erhöht das Gewicht des Stylers, was sich ungünstig auf die Handhabung auswirken kann.

Kabel mit Drehgelenk

Ein mindestens 2 m langes Kabel mit einem Gelenk, das sich um 360° bewegt, erhöht die Bequemlichkeit während des Gebrauchs. Nerviges Kabelgewirr gehört der Vergangenheit an.

Zubehör

Multi-Styler setzen sich aus Kerngehäuse und mehren Aufsätzen zusammen. Je nach gewünschtem Look, steht ein passendes Utensil griffbereit zur Verfügung. Eine Glättungsbürste, die eventuell die Garnitur ergänzt, bändigt Naturlocken. Idealerweise ist der Packung eine Aufbewahrungstasche beigefügt. Sie hält das Zubehör beieinander und schafft Ordnung im Bad. Manchmal zählt ein Diffusor zum Lieferumfang. Mit seiner Hilfe entstehen sanfte Locken und die Frisur bekommt mehr Fülle.

Gebrauchsanweisung des Diffusors:
Einen Teil der leicht angetrockneten Haare um die Noppen des Diffusors legen und in Richtung Kopfhaut führen. Gerät anschalten, einen Moment halten und in kreisenden Bewegung abwechselnd in beide Richtungen bewegen. Die Noppen mit abgerundeten Spitzen bringen nicht nur Volumen ins Haar, sie massieren auch die Kopfhaut.

Anwendung der Thermobürste

Je nachdem, welches Modell beim Kauf den Vorzug erhielt, existieren beim Gebrauch einer Warmluftbürste Abweichungen. Universell betrachtet, vollzieht sich das Styling jedoch wie folgt:

  • Haare waschen, antrocknen lassen bzw. anföhnen. Alternativ trockene Haare benetzen. Entfällt bei eingebauter Dampfstoßfunktion.
  • Zum Schutz der Haare Hitzeschutzspray auftragen
  • In Strähnen aufgeteilte Haare unterstützen eine systematische Vorgehensweise.
  • Untere Partien priorisieren und nach und nach hocharbeiten. Jeweils mit Wärme beginnen und zum Schluss die Kaltluftstufe benutzen.
  • Für eine voluminöse Mähne die Warmluftbürste gezielt in der Nähe des Kopfes ansetzen. Nach innen oder außen springende Wellen entstehen, indem lediglich die Haarspitzen eingerollt werden.
  • Nach vollbrachtem Styling die Haare mit Bürste, Kamm oder mit den Fingern zurechtrücken.
  • Haarspray gewährt der Frisur längeren Halt.
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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=mHZVu97rrS0

Bekannte Hersteller von Warmluftbürsten

Anschaffungskosten

Für die Warmluftbürste eines namhaften Herstellers sollten mindestens 20 Euro eingeplant werden. Darauf basierend ist ein einfaches Modell mit zwei Temperaturstufen erhältlich. Verfügt das Gerät über einziehbare Borsten oder Ausrollautomatik, steigt der Preis auf 30-40 Euro. Multi-Styler sind in aller Regel noch etwas teurer.

Warmluftbürste reinigen

Es bleibt nicht aus, dass sich Haare im Bürstenkopf verfangen. Für gewöhnlich sammeln sich auch Schuppen, Talg und Rückstände von Stylingprodukten zwischen den aufgewickelten Haaren an. Alles zusammen ergibt einen idealen Nährboden für Keime. Die Haare lassen sich mit einem Kamm relativ einfach herausziehen. Für den Rest ist eine gründliche Säuberung nötig. Achtung! Vor jeder Art von Reinigung zunächst den Netzstecker ziehen. Abnehmbare Aufsätze können in Seifenwasser getaucht, abgespült und, wenn nötig, abgewaschen werden. Für das Motorteil und fest verbundene Komponenten existiert nur die Möglichkeit der Trockenreinigung bzw. vorsichtiges Abwischen mit einem mäßig feuchten Tuch.

Fazit:

Wer morgens eine Weile braucht, um in die Gänge zu kommen, findet in einer Warmluftbürste das perfekte Styling-Instrument. In einem Arbeitsgang föhnen und stylen spart Zeit. Die einfache Verwendung sagt sicherlich allen zu, die langwieriges Lockenprozedere scheuen. Nach ein paar eingeübten Handgriffen sitzt die Frisur innerhalb weniger Momente. Mit praktischen Funktionen und diversem Zubehör ausgestattet, sorgt die Warmluftbürste für „haarige Vielfalt“.