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Lockenstab mit Klemme

Die Vielfalt an Angeboten im Sektor Styling-Geräte macht die Auswahl oftmals nicht leicht. Differenzierende Macharten wirken sich ganz entscheidend auf die jeweilige Handhabung aus. Vor dem Kauf eines Lockenstabs stellt sich deshalb zunächst die grundsätzliche Frage, ob sich für die eigenen Bedürfnisse ein Lockenstab mit oder ohne Klemme besser eignet. Die passende Antwort hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Handelt es sich um die erste Lockenstab-Anschaffung?
  • Oder ist bereits Fingerfertigkeit im Gebrauch eines Curlers vorhanden?
  • Wie lang sind die Haare?
  • Welche Frisuren soll der Lockenstab hervorbringen?

Vorteile eines Lockenstabs mit Klemme

Wer bislang noch keinen Lockenstab benutzte, kommt wahrscheinlich auf Anhieb mit einem per Clip aufklappbaren Gerät besser zurecht. Ohne Klemmvorrichtung dauert es normalerweise länger, bis die einzelnen Handgriffe sitzen. Mit Bügel können die Haarspitzen nicht verrutschen, während die restliche Strähne aufgerollt wird. Wichtig ist hier, dass die Klammer die gleiche Länge aufweist wie der Stab. Nur unter diesen Voraussetzungen lässt sich der heiß werdende Teil des Geräts optimal nutzen. Die Klemme sollte auch keine scharfkantigen äußeren Ränder haben. Die Gefahr, dass die Haarstruktur darunter leidet, wäre viel zu groß. Schlimmstenfalls brechen die Haare unter der Einwirkung von Hitze und auf eine Stelle konzentrierten Druck ab. Moderne Konstruktionen, die sich zum Glück nicht mehr mit den Brenneisen von einst vergleichen lassen, schonen die Haare und führen nach eingeübtem Gebrauch zu ausgezeichneten Ergebnissen. Ihr volles Potenzial entfalten Lockenstäbe mit Klemme bei Kurzhaarfrisuren, denn an einem Curler ohne Fixierung driften kurz geschnitte Haare ab. Der Bügel sorgt für den nötigen Halt, damit die Haare während der Hitzeeinwirkung absolut sicher an der Oberfläche des Lockenstabes verbleiben. Ein weiterer positiver Aspekt: Die Finger befinden sich während der Anwendung nicht in Stabnähe und demzufolge gibt es keine Brandverletzungen, es sei denn, der Lockenstab wird entgegen der Bedienungsanweisung benutzt.

Lockenstab mit Klemme: Nachteile

Bei der Verwendung eines Curlers mit Clip halten sich die zur Verfügung stehenden Möglichkeit in Grenzen. Im Gegensatz dazu Geräte ohne Vorrichtung zum Einspannen der Haare, die eine Fülle an Flexibilität gewähren. Ein weiteres Manko der Klemm-Stäbe liegt eventuell in der Gesamterscheinung der hervorgebrachten Lockenpracht. Frisuren, die mit einem Rundstab ohne Clip erschaffen wurden, wirken meist natürlicher. Durch die feste Verankerung beim Einrollen bilden sich unter Umständen Knicke in den Haaren. Derartige Pannen vermeiden erfordert etwas Geschick. Andererseits besteht durchaus die Möglichkeit, die Klammer einfach zu ignorieren. Bei dieser Verfahrensweise bleibt der Lockenstab in geschlossenem Zustand und die Anwendung vollzieht sich wie bei einem klammerlosen Lockenstab. Für sehr lange Haare bieten sich bevorzugt Styling-Geräte ohne eingebaute Fixierung an, denn sie gestatten mehrmaliges Umschlingen des Stabs und zwängen die Haare während dieser Prozedur nicht ein.

Kurzanleitung:

  • jeweils eine Strähne nah am Haaransatz aufnehmen
  • mit dem Stab entlang der straff gehaltenen Strähne zu den Haarspitzen gleiten
  • Haare aufrollen
  • Hitze einwirken lassen
  • Klemme lösen
  • Stab herausziehen
  • Locke per Hand so lange stützen, bis sie nicht mehr heiß ist

Fazit:

Ein Lockenstab mit Klemme gilt als bedienungsfreundlicher, insbesondere für Anwender, die in puncto Haarstyling keine praktische Erfahrung besitzen. Indem der Klemmbügel die Haarsträhne sicher festhält, kommt es seltener zu unerwünschten Überraschungen.